Geistliche Motetten, weltliche Madrigale, komplex polyphon oder vielstimmig homophon, rhythmisch freie Gregorianik oder frei improvisierter vocal jazz: Die Vokalmusik aus der Zeit der Kleriker, aus Mittelalter, Renaissance, Barock, Klassik, Romantik oder aus dem 20. oder 21. Jahrhundert bietet bestehenden Ensembles wie auch am Ensemble-Singen interessierten Sängerinnen und Sängern ungeahnte, schier unerschöpfliche Schätze.
Die am Kurs teilnehmenden Ensembles erfahrenund vertiefen gesangstechnische und stilistische Aspekte des Musizierens wie z. B.:
Wie formt man aus lebendigen und eigenständigen Stimmen einen gemeinsamen und unverwechselbaren Ensembleklang?
Wie fügt man die musikalischen Ideen aller Mitglieder eines Ensembles zu einer Interpretation zusammen, in der auch spontane Veränderungen Raum finden?
Im gemeinsamen Abschlusskonzert präsentieren alle am Kurs teilnehmenden Ensembles eine Auswahl der Werke, die sie im Kurs erarbeitet haben. Außerdem führen alle Ensembles gemeinsam mehrchörige oder vielstimmige Werke auf, die im Kurs einstudiert werden.
(Historische) Sprache und Aussprache: Was man weiß, was man ahnt – und was umsetzbar ist
Stimme, Phrasierung, Atmung: Wie individuell darf, soll oder muss man im Ensemble klingen?
Stilmittel der Epochen, der Länder, der Art der Musik: kennenlernen und umsetzen
„Die historisch korrekte Interpretation“: Was sagen die Quellen – und was nicht?
Spontaneität: Wie weit darf, soll oder muss die Freiheit im Moment der Aufführung gehen?
Transposition, Textunterlegung, Vorzeichen:
„Eingriffe in das Werk“?
Die Ensemble-Leiterin, der Ensemble-Dirigent: Vorteile nutzen, ohne Nachteile zu erschaffen?
Ensemble-innerkommunikative Aspekte
Gerne gehen wir, soweit zeitlich möglich, auch auf das ein, was Ihnen und Ihrem Ensemble wichtig ist.