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Neueste Rezension der CD „Doleo“
„Intensiv“
[...] Bemerkenswerte Intensität [...] absolut harmonisch agierende Formation [...] Vierstimmigkeit ist hervorragend durchhörbar [...]
[...] Die Intonation ist auf dieser
Basis schlicht fabelhaft zu nennen: homogen; auch nur von der geringsten Trübung belastet,
solistisch wie im Ensemble ohne Makel, schwebend und drucklos, auch in verwobenen Sätzen nie
gefährdet. Ähnlich sind die artikulatorischen Befunde: Es werden wunderbare Bögen gestaltet,
die sich ohne äußere Anspannung entfalten und doch immer mit dem nötigen Maß klanglicher
Präsenz und Stärke versehen sind. Zäsuren und Schlüsse sind als vollkommen natürlich scheinende
Elemente in den Fluss der sicher gewählten Tempi integriert. [...]
Kompletter Bericht
Dr. Matthias Lange
Magazin.Klassik.com
Februar 2012
Rezension der CD „Missa el Ojo“
„Dezente Schmuckstücke“
[...] Neben dem weichen, verschmelzungsfähigen Ensembleklang lässt die solistische Besetzung auch die schönen Einzelstimmen zur Entfaltung kommen.
Hörbar profiliert
Der luftige Satz der Kompositionen Peñalosas entspricht erkennbar dem interpretatorischen Ansatz der Vokalisten, die mit leichtem Zugriff hinter die klangliche und strukturelle Schönheit der Musik zurücktreten und damit den durchsichtigen Sätzen deutlich gerecht werden. Ohne äußere Force entfaltet sich eine stabile Intonation, die in der dezent differenzierten Dynamik voll zur Geltung kommt.
[...] zweifellos ein gelungenes Plädoyer für die hochwertige Musik Peñalosas, für das auch weiterhin zu beachtende Ensemble gleichen Namens – und ganz allgemein für die solistische Besetzung bei der Aufführung und Einspielung derartiger Vokalmusik.
Dr. Matthias Lange
Magazin.Klassik.com
August 2007